Richtig bohnern – So wird’s wirklich sauber

Um den Fußboden ordnungsgemäß, mit Wachs, zu versiegeln, muss einiges beachtet werden. Beim Bohnern, auch Wichsen genannt, wird der Boden gleichzeitig versiegelt und poliert. Bevor das eigentliche Bohnern beginnt, muss der Boden von jeglichem Schmutz befreit werden. Zuerst räumen sie das Zimmer leer, damit keine Möbel, Teppiche oder sonst etwas das bohnern behindert. Dann nehmen sie einen nassen Lappen und einen Eimer Wasser. Verwenden sie keine chemischen Flüssigkeiten. Chemikalien schaden dem Bodenholz nur unnötig und erschweren im Nachhinein das Bohnern. Das einzig wichtiger ist, dass der Boden Schmutzfrei wird. Nachdem sie den Boden gründlich mit dem Lappen gescheuert haben, lassen sie ihn für eine Nacht trocknen. Die Fenster und Türen des Raumes bleiben bis zum nächsten Morgen geschlossen, dann kann das bohnern beginnen. Nach dem Putz, das schwere Gerät besorgen Achten sie unbedingt darauf festes Schuhwerk zu tragen. Beim bohnern können schlimme Unfälle passieren, wenn der Fuß unter das schwere Bohnergerät kommt. Den optimalen Schutz bieten Sicherheitsschuhe. Bohnern zahlt sich nur aus wenn man dies mit einem professionellen und qualitativ hochwertigen Gerät macht. Da sich eine Anschaffung nicht lohnt, dazu ist das Gerät schlichtweg zu teuer, muss man sich eines im Baumarkt ausborgen. Dies ist bei fast jedem größeren Geschäft mit Bauartikeln, gegen geringe Leihkosten, möglich. Achten sie beim Kauf von Bohnerwachs darauf dass es flüssig ist. Es gibt auch hartes Wachs, dieses ist allerdings umständlicher aufzutragen. Es gibt ganz viele verschiedene Hersteller von Bohnerwachs. Es ist empfehlenswert, Bienenwachs zu verwenden. Dieser enthält keine Chemikalien, und gleich welche Art von Holz man bearbeitet, Chemie ist nie gut für Holz. Nachdem sie das Wachs flächendeckend auf dem Boden aufgetragen haben, dies tun sie mit einem zweiten, sauberen Tuch, können sie mit dem eigentlichen Bohnervorgang beginnen. Die Bedienung des Bohnergerätes erfordert einige Kraft. Falls sie sich nicht zutrauen, diese Maschine zu bedienen, bitten sie lieber jemanden mit mehr Kraft, bevor ein Unfall passiert. Da der Boden während dem bohnern immer glatter wird, kann es passieren dass sie die Kontrolle über das Gerät verlieren. Fall das passiert, kann es sein dass das Gerät gegen eine Wand fährt und ein unschönes Loch fabriziert. Achten sie darauf dass sie nicht zu lange bohnern. Sie wollen dass der Holzboden schon versiegelt wird, und nicht dass sich jeder, durch Ausrutschen, die Knochen bricht. Überprüfen sie alle paar Minuten, ob das gewünschte Ergebnis erreicht worden ist.

Ein Carport als Alternative zur Garage

Fast jeder Autofahrer kennt es: man kommt spät abends nach Hause, wenn der Rest der Gasse bereits im Bettchen schlummert, dreht Runde um Runde und findet einfach keinen Parkplatz. Hat man dann vier Gassen weiter endlich eine halbwegs akzeptable Parklücke gefunden, muss man erst recht den ganzen Weg zum eigenen Haus zu Fuß zurück legen, ein Ärgernis besonders dann wenn man viel zu tragen hat. Auch wegen dieser lästigen Prozedur kommen viele Autofahrer zum Entschluss: eine Garage muss her! Doch ein Garagenbau kann relativ planungs- und kostenaufwendig sein. Viel einfacher und günstiger ist meist eine Carportlösung, die man schnell und unkompliziert aus einem breitgefächerten Angebot wählen kann. Was versteht man unter Carport? Für alle, die mit dem Begriff Carport nichts anzufangen wissen, sei hier kurz erklärt dass es sich bei Carports um offene Garagen handelt – also im Grunde genommen um vier Pfosten und ein Dach. Dass aber doch mehr dahintersteckt, kommt durch ihre robuste, aber unkomplizierte Bauweise. Carports werden nicht gemauert sondern bestehen meist aus Holzpfosten, einem Dach und einer Stahlblende. Das Dach ist meist aus PVC, es gibt aber auch Carportdächer aus dem etwas robusteren Material Stahltrapezblech. Doch auch Holzdächer werden von manchen Herstellern angeboten, diese sind meist aber etwas teurer. Auch die Dachform kann individuell ausgewählt werden. Während die häufigste Form der Carports, nämlich das Flachdach- Carport immer noch sehr beliebt ist, gibt es aber auch schon andere Dachformen wie zum Beispiel das Satteldach. Dieses schaut besonders zu alten Villen recht nett aus, weil es nicht so modern und „straight“ wirkt wie das übliche Flachdach. Auch was Farbe und Schindeln betrifft, kann man sich aus einem breiten Angebot alles individuell auswählen. Die Kosten für ein Carport Natürlich variieren die Kosten für ein Carport je nach Ausstattung, Größe und auch danach, ob man einen Montageservice in Anspruch nimmt. Bei vielen Carports ist das aber nicht zwingend nötig. Besonders wenn man also Geld sparen möchte, kann man sich einen Bausatz kaufen und sich dann selbst daran machen, mit einem oder mehreren Helfern den Carport zu montieren. Außer etwas handwerklichem Geschick, einer standardmäßigen Werkzeug- Grundausstattung und ein paar helfenden Händen braucht man nichts weiter, um sich selbst seinen Carport zu bauen. Besonders wenn man mehrere Autos unterbringen möchte, rechnet sich also meist ein Carport. Denn ein Reihen- Carport für mehrere Autos kostet nicht die Welt und ist mit Sicherheit günstiger als der Bau einer großen Garage.