Das Gärtnern als Handwerken

Handwerken hat keineswegs nur mit einer Autowerkstatt oder einem Hobbybastler zu tun. Natürlich verbinden man damit Gewerbliche Berufe und Dinge wie Montage Anlagen und das Besuchen eines Baumarktes für Hobby-Handwerker, aber auch wenn man Sparten und Rechen in die Hand nimmt, kann man durchaus vom Handwerk sprechen. Das Ergebnis ist allerdings oft etwas anderes: Statt Gebrauchsgegenstände oder kunstvoll gestalteten Dingen, sind es Lebensmittel, die schnell auch schon wieder weg sind. Aber auch wenn ihr Leben nicht von langer Dauer ist, benötigen sie viel Liebe und Pflege. Dieser Punkt wird gerne unterschätzt. Was man als Hobbygärtner zu beachten hat Mutter Natur scheint einem ja oft helfen zu wollen. Wenn einmal ein richtiger Regenguss kommt, erspart man sich doch glatt das Gießen der Pflanzen. Bei einigen Tagen Dauerregen hat es auch nicht wirklich Sinn sich in den Garten zu stellen. Ist diese Periode aber vorbei, dann heißt es wieder ran an das Grün. Man muss einerseits schauen, dass alles in die richtige Richtung wächst und kein Unkraut den Pflanzen Konkurrenz macht, andererseits auch gegen Schädliche vorgehen. Diese gibt es im Garten nämlich jede Menge. Schnecken und hier vor allem die Nacktschnecken sind ja bekanntlich so gut wie überall unterwegs. Aber auch Maulwürfe oder diverse Insekten versuchen etwas abzubekommen. Manche gehen zwar nur auf die Blätter los und lassen die wachsende Frucht in Ruhe, aber ohne genug Blattgrün kann die Pflanze dann nicht mehr weiterleben. So ähnlich verhält es sich auch mit Schädlingen, welche die Wurzeln durchbeißen. Hier muss man dagegen vorgehen. Lieber gesund düngen und spritzen Aber wie verscheucht man die Schädliche auf eine umweltfreundliche Weise? Ohne Rücksicht auf Verluste kann man auch Pestizide spritzen, das ist aber weder für die Qualität des Obstes oder Gemüses noch für die Gesundheit gut. Zum Glück gibt es heute schon jede Menge Hausmittelchen, wie man ökologisch düngen kann. Zuerst solle man immer diese Methoden ausprobieren, bevor man dann wirklich zu etwas Chemischem greift. Manchmal haben auch die verwendeten Mittel bzw. der Umstand, wo die Samen gepflanzt wurden, einen Einfluss. Man sollte die Erde von Zeit zu Zeit wechseln, denn hatte man einmal Schädlinge so überleben sie meist den Winter und sind auch im nächsten Frühjahr wieder stark vertreten. Außerdem sollte man bestimmte Pflanzen auch in ein Gewächshaus oder in einen geschützteren Bereich pflanzen, damit ihnen auch bestimmt niemand etwas anhaben kann.