Vor- und Nachteile einer Keramikspüle

In jede Küche gehört eine Spüle. Schließlich muss man schmutziges Geschirr abwaschen – sofern man keinen Geschirrspüler hat. In jedem Baumarkt und auch in Installateurbetrieben gibt es eine Vielzahl verschiedener Spülen. Neben Edelstahlspülen gibt es auch Modelle aus Keramik, emailliertem Stahlblech, Kunststoff und Plastik. Jedes dieser Materialien hat gewisse Vor- und Nachteile: Vorteile einer Keramikspüle Keramikspülbecken werden bereits seit über hundert Jahren eingesetzt. Ein Vorteil der Keramikspüle ist der geringere Reinigungsaufwand. Auch bei hartem und kalkhaltigem Wasser kommen Kalkflecken und andere Verunreinigungen seltener zustande. Auch wenn man die Keramikspüle nicht jedes Mal nach dem Spülen reinigt und penibel trocken wischt, entstehen keine Kalkflecken. Es genügt, Speisereste und Ähnliches in den Ausguss zu spülen und einmal kurz mit warmem Wasser nachzuwischen. Hartnäckige Flecken werden mit etwas Spülmittel entfernt. Dieses kann nicht in die Keramikoberfläche einziehen, da es sich um eine sehr glatte Oberfläche handelt. Edelstahlspülen reagieren um ein Vielfaches empfindlicher auf kalkhaltiges Wasser und Nachlässigkeit beim Putzen. Eine stilvolle Keramikspüle macht aus jeder Küche ein optisches Highlight. Im Gegensatz zu Spülen aus Plastik oder Kunststoff wirkt Keramik einfach eleganter. Egal, ob eckig oder rund, Keramikspülen sind definitiv im Kommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Keramikspülbecken individuell nach Größe und Breite auswählen kann. Auffällig ist, dass Modelle aus Keramik meist breiter und länglicher sind als Edelstahlspülen. Man kann ein Spülbecken mit integrierter Abtropffläche für Geschirr und Töpfe wählen oder sich für ein doppeltes Spülbecken entscheiden, was auch beim Abwaschen viele Vorteile mit sich bringt. Moderne Keramikspülen haben eine Oberflächenveredelung, sodass sie im weitesten Sinn stoß- und schlafest sind. Wer also nicht allzu unsanft mit der Spüle umgeht, muss sich keine Sorgen machen. Nachteile einer Keramikspüle Da Spülen aus Keramik meist deutlich schwerer sind als Edelstahl- oder Kunststoffspülen ist das Einbauen etwas komplizierter. Aufgrund des höheren Gewichts benötigt man mindestens zwei Leute zum Einbau. Außerdem sind hochwertige Keramikspülen deutlich teurer als gewöhnliche Edelstahlspülen. Wer jedoch Wert auf eine stilvolle Optik legt, wird mit einem Modell aus Keramik viel Freude haben. Ein weiterer Nachteil von Keramikspülen ist, dass man beim Abwaschen relativ vorsichtig sein muss. Lässt man etwa einmal einen schweren Topf fallen, kann es sein, dass es zu Absplitterungen des Materials kommt. Wer ohnehin vorsichtig ist wird aber keine Probleme haben. Spülen aus Keramik können empfindlich auf Kaffee- oder Teeflecken oder andere stark färbende Lebensmittel reagieren. Hier empfiehlt es sich, sofort mit einem nassen Lappen nachzuwischen, da in einigen Fällen bleibende Verunreinigungen entstehen können.

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